Aufschreien gegen Sexismus


13.11.2013 1:02

Zora


Nochmal, weil vergessen:

Dass mein Freund mir anbietet, mich nach dem Duschen einzucremen/zu massieren, ich das Angebot erfreut annehme und mich dann nicht entspannen kann, wenn er mir (nach Nachfrage, ob das okay ist und Ja von mir) auch Oberschenkelansatz und Po eincremt, weil ich Angst habe, dass er gleich irgendwohin grabscht, wo ich das nicht will oder die Situation falsch auslegt.
Dass ich auf erstaunte Nachfrage, was denn ist und ob ich lieber doch nicht will, anfange zu weinen und mir jetzt erst auffällt, unter was für einem Druck ich jedes Mal stehe, wenn ich in irgendeinem Kontext mit irgendeinem Mann vertraulicher werde. Dass ich die Grenzüberschreitung erwarte und fürchte und mich wappne; dass ich Situationen, die ich an sich genießen würde, nicht genießen kann, weil ich mich ständig darauf einstelle, dass man mich versucht weiterzudrängen.
Und dass diese Angst so groß ist, dass sie auch bei einem Menschen greift, bei dem ich in dieser Hinsicht sechs Monate lang nichts außer Respekt und Achtung erfahren habe.


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