Aufschreien gegen Sexismus


30.09.2013 18:34

Anonym


Ich habe während meiner Gestalt-Therapie in Krefeld reichlich Erfahrung gemacht mit Sexismus.

Der Therapeut war eigentlich ganz o.k.. Wenn er nicht diese sexistische Ader gehabt hätte.

Beispiele:

Gruppenabend: "Wer hat noch Lust auf einen Quikie?
(Wir haben nicht mehr viel Zeit, wer möchte noch etwas bearbeiten?
Dies hätte der leitende Therapeut auch anders formulieren können!
Wie oft habe ich diese anzügliche Frage gehört. Ich hasse diese sexistischen Äußerungen! Das ist ein blödes Arschloch, da meint in einem rechtfreien Raum sich jedwede Freiheit erlauben zu können. Es wird höchste Zeit, diesen Leuten Grenzen zu setzen!

Der absolute Super-Gau fand während eines Gruppenwochenendes in einem Seminarhaus am Niederrhein statt. Da ließ der Therapeut vor versammelter Mannschaft vom Stapel: "Die müßte nur mal richtig durchgevögelt werden. Dann würden sich die Probleme von selber erledigen." Ich war sprachlos, nicht in der Lage, irgendwie darauf zu reagieren. Ich habe mir nur hilflos gefühlt. War peinlich berührt. Wußte absolut nicht,
wie ich mit der Situation umgehen sollte. Die anderen Mitglieder, auch Männer, haben nur blöd gegrinst. Vielleicht auch aus Unsicherheit.

An einem anderen Wochenende mit einer Co-Therapeutin aus Mülheim geriet der Therapeut ins Schwärmen und sprach sich im Laufe des Abends sogar für Sodomie aus.
Ich dachte, ich höre nicht recht. Mittlerweile ist das ja wohl verboten.

Klientinnen mit ins Bett nehmen oder mit ihnen alleine nackt unter der Dusche stehen, während der Rest der Gruppe in der Küche Pizza backt, alles kein Problem.!

Ich habe während meiner Gestalttherapie in Krefeld vieles erlebt, was mir übel aufgestoßen ist. Die Therapie wurde auch nicht friedlich beendet. Wir sind im Streit auseinandergegangen. Bis heute gab es keinen persönlichen Kontakt mehr.



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