Aufschreien gegen Sexismus


10.09.2013 13:35

Anonym


Meine "Top-Drei":

Als ich 14 war, verfolgte mich in einem Geschäft ein Mann und legte mir immer wieder unter meinem kurzen Rock die Hand auf den Po. Ich war jung und irritiert, drehte mich weg und ging einfach weiter, der Mann folgte mir jedoch und machte es immer wieder genauso, bis ich das Geschäft verließ.

In der Uni, wo ich oft noch bis spät abends im Büro arbeite, treibt sich ein Exibitionist herum, der in den Abendstunden im Gebäude herumläuft, seinen Penis auf Tische in der Cafeteria legt etc.

Wenn ich Zug fahre, werde ich ständig auf unangenehme Weise von Männern angesprochen, die ein Nein nicht akzeptieren. Von "Komm schon, stell dich nicht an, keiner leckt so gut wie ich" bis "Du Schlampe, dir muss es mal wieder einer so richtig besorgen" ist dann alles dabei. Männer, die nicht ausfallend werden, aber auch nach Ablehnung hartnäckig bleiben, einen nett zu finden und 'kennenlernen' zu wollen, wird man (Tipp!) oft erst los, wenn man sagt, man sei verheiratet. Das stimmt in meinem Fall zwar, widert mich aber dermaßen an: Diese Typen halten sich wahrscheinlich für nette, umgängliche Männer, denen der Subtext ihres Verhaltens wohl nicht klar ist: Die Willensäußerung des Objekts Frau nehme ich nicht ernst, ich ziehe mich erst zurück, wenn feststeht, das das Ding mit Brüsten und Beinen schon einem anderen gehört.


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