Wofür diese Seite gut ist

Hier werden Erlebnisse zu Sexismus, Homo-, Queer- und Transfeindlichkeit und zu Rassismus, Klassismus und Ableismus, den Frauen erleben, gesammelt. Das können Kleinigkeiten sein, die sich wie Alltag anfühlen oder sexualisierte Übergriffe und Gewalt, Sachen, die euch lähmen oder aufregen, die euch nerven oder stören. Beschreibt sie so lang oder kurz, wie ihr wollt — gerne anonym. Sexismus ist keine Bagatelle, sondern ein ernsthaftes Problem, das wir nicht akzeptieren wollen.

Eure Geschichten helfen, darauf aufmerksam zu machen:

Triggerwarnung: Im Folgenden finden sich Beschreibungen sexualisierter Gewalt, die nicht eigens gekennzeichnet sind.

24.06.2013 0:03

Der Typ, der mir im Viererplatz im Bus gegenübersitzt und die Beine ekelhaft weit auseinanderspreizt. Ich durchschaue sofort seine männliche Raumeinnahme und weise ihn darauf hin, er möge doch bitte mit diesem albernen Macho-Gehabe aufhören. Er guckt mich nur komisch an und faselt irgendwas von "Schweiß, der seine Eier an die Schenkel kleistert.". Widerlich!

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23.06.2013 23:20

Vor einem Jahr hab ich mir für ca. 300 Euro die eine Kamera gekauft. Diese war diesen April schon schrott, weil irgendwie Sandkörner in die Kamera gekommen sind. Kostete mich dann 100 Euro Reperatur, weil der Verkäufer meinte, dass ich selbst dafür verantwortlich sei und dass "man Frauen sowieso keine so teuren Geräte anvertrauen sollte" und ich deswegen keine Garantie bekommen hab. Vor einem Monat hab ich sie zurückbekommen. Heute dann der nächste Schaden: Das Display ist kaputt. Einfach so. Ich habe mich jetzt nochmal beim Verkäufer beschwert, der mich anscheinend wieder erkannt hat und mich, als ich mich beschwert habe, nur angegrinst und gemeint hat: "Hab ich's doch gesagt." Nochmal bin ich nicht bereit, bei diesem Sexisten mein Geld auszugeben.

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23.06.2013 22:57

Ich bin, an einer unbelebten Haltestelle, an der UBahn ausgestiegen und Richtung zu Hause gelaufen. Schon vorher hatte ich die 2 Männer bemerkt, die permanent über mich ("geile Schlampe") redeten und mich anschauten.
Als ich also so nach Hause ging, fiel mir auf, dass die beiden Männer hinter mir hergingen und immer wieder riefen die Männer blöde Sprüche, die mit der Zeit auch konkreter wurden ("Wir nehmen dich einer von vorne und einer von hinten).
Als ich dann in meine Straße einbog und die Männer imernoch da waren, blieb ich stehen. Die Männer taten es mir gleich. Ich hielt es nicht mehr aus und schrieb meinen Mann an, welcher dann rauskam und den Männer zurief, mit ihnen reden zu wollen. Diese machten jedoch nur einige Fotos (wie sie es auch vorher von mir machten) und liefen dann weg. Ich möchte gar nicht wissen, was passiert wäre, wenn ich alleine geblieben wäre.

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23.06.2013 20:25

Die Menschen in Spanien, wo ich herkomme, ändern ihren Namen nie, auch nicht bei Heirat oder bei der Geburt eines Kindes. Sie erhalten ihren zwei Nachnamen von jeweils dem Vater und der Mutter. Ich mit einem Deutschen verheiratet und habe meine beiden Nachnamen behalten. Als unser ältester Sohn geboren wurde, bekam er wie hier üblich nur einen Nachnamen, und zwar vom Vater, sagen wir Müller. Wir haben der Krankenkasse die Geburtsurkunde eingereicht, wo Schwarz auf Weiß steht, wer die Eltern sind und wie sie heißen. Was macht der oder die Sachbearbeiter(in)? Sie/Er schickt mir eine neue Versicherungskarte mit einem Brief: Sie haben ja Ihren Namen geändert und heißen jetzt Frau Müller. Wie bitte? Nur weil ich die Mutter bin? In der Geburtsurkunde steht ganz deutlich wie ich heiße, man muss nur lesen (wollen). Aber nein, Mutter muss wie Sohn heißen ... Einem Mann wäre so was sicherlich nicht passiert.

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23.06.2013 12:50

Ich wurde als 4-jährige von meinem Großvater sexuell missbraucht (kam in einer Hypnose raus). Anschließend über Jahre wiederholt durch Bekannte der Familie, Nachbarn (bewusst miterlebt, bzw. erinnerbar). Später dann den Mann ausgesucht, der mich regelmäßig missbrauchte.

Grundsätzlich als Frau weniger (bin ich überhaupt etwas?) wert.

Vom Vater und leider auch von der Mutter gegenüber dem Bruder benachteiligt. Frauen sollen Haushalt machen und sind dazu da die Männer zu bedienen. Ansonsten sollen sie sich aber wie ein Mann verhalten, taff sein, eigenes Geld verdienen, die Kinder alleine großziehen.

Du bist nicht schön genug, nicht reich genug nie niemals genug genug. Und du bist nur auf der Welt um anderen zu dienen mit deinem Körper mit deiner Seele. Frauen sind die Mülleimer der Gesellschaft.

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23.06.2013 12:30

Die Freundin, die darum betteln muss sich gelegentlich (!) das Auto ausborgen zu dürfen... Ihr jüngere Bruder, der alles was mehr als zwei Meter weg ist mit dem Auto fährt muss nicht einmal fragen. Die Mutter fährt ihm sogar das Auto zur (gut erreichbaren) Schule, wenn sie es am Vormittag braucht, damit er dann damit heimfahren kann. WTF?!



Und natürlich die klassische Rollenaufteilung bei jedem Familienessen: Die Frauen machen alles, die Männer sitzen herum.

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23.06.2013 11:53

Der Typ beim Skischuhe ausborgen, der mich fragt welche Farbe ich haben will und mir erklärt, dass Frauen ja immer schöne Schuhe haben wollen die zu ihrem Outfit passen -.-

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22.06.2013 22:50

Der Moment, in dem die Größe meiner Brüste bei einem Bierchen unter Kollegen besprochen wird, ich dabei sitze und mir überlege, ob jedem von ihnen eine zu Klatschen es wert wäre, meine Stelle zu verlieren.

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22.06.2013 13:04

Als ich bei meiner neuen Arbeitsstelle anfing, fand dort zwischen den Abteilungen gerade eine Auseinandersetzung über die Nutzung der Teeküche statt. Die Herren meiner Abteilung hatten sich geweigert, den Küchendienst mit zu übernehmen.

An meinem zweiten Arbeitstag kommt plötzlich ein Kollege einer anderen Abteilung ins Büro mit den Worten: "ihr braucht doch jetzt keinen Küchendienst mehr machen, ihr habt doch jetzt ne Frau im Controlling".

Das schlimmste daran: es war ein Kollege, den ich eigentlich sehr schätze.

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22.06.2013 11:25

Ich möchte an heißen Sommertagen in kurzen Hosen, trägerlosen Tops und Kleidern rum laufen können, ohne plumpe Sprüche, Kussgeräusche, fehlende Distanz und widerliche Blicke!

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22.06.2013 9:28

Wenn Männer einen als 'zickig' bezeichnen, obwohl man einfach seine Meinung gesagt hat.

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22.06.2013 8:15

Ich bin erst durch die Verleihung Grimmepreis auf diese Aktion aufmerksam geworden - toll, Gratulation, mehr und weiter so.
Viele Beiträge sind von jungen Mädchen, super, aber der Alltagssexismus ist leider wohl in allen Altersklassen zu finden. Vielleicht ist mann bei jüngeren Frauen eher bereit mal einen "flotten" Spruch loszulassen, aber was wohl wirklich in allen Bereichen in jedem Alter Frauen ertragen müssen, ist das Ausbremsen, Diskriminieren und regelrecht Ausbooten von Frauen, die Leistung zeigen, Transparenz wollen, die direkte Fragen stellen und damit uralte Seilschaften, bewusst oder unbewusst, aufbrechen. Ich erlebe dabei fast tagtäglich, dass man für Leistung und dann vielleicht noch gut aussehen regelrecht bestraft wird. Alte Männer mit Privilegien werten jüngere Frauen mit Sprüchen ab ("melden Sie sich schon mal zur Dicken-OP an" - bei einem BMI von 18...) und wenn man dann arbeitsmäßig nicht locker lässt, wird gar nicht "männlich", d. h. zum Beispiel direkte An- und Aussprache, hinter dem Rücken denunziert, gelogen und auf billigste Art und Weise Machtpositionen ausgenutzt. So etwas ist natürlich nur möglich, wenn dann in den höheren Etagen auch solche alten Herren sitzen, die mit ihren sexistischen Sprüchen noch dreister sind. Frauen werden von Männern, insbesondere älteren Männern, a priori als Gefahr angesehen. Die Gründe sind wohl öfter unfassbar banal, nämlich z. B. weil die Frau zu Hause, die man "mal" geheiratet hat, nerven, nicht mehr dem Schönheitsideal von alten Männern entsprechen, langweilig sind und ständig am eigenen Mann herum kritisieren. Folge: Frauen sind eine Gefahr, versteht mann sowieso nicht und ergo kann mann so etwas nicht ernst nehmen, muss bekämpft werden (oder "bestenfalls" gibt es sexistische Annäherungsversuche, die bei "Erfolg" in einem Verhältnis mit einer jungen Frau enden, die in einem Abhängigkeitsverhältnis zu dem Mann ist und nicht weiß was tun oder die Frau sieht Möglichkeiten über solch ein Verhältnis besser durch die Arbeitswelt nach oben zu kommen - auch bezeichnend). In vielen Bereichen, im Alltag wird Leistung direkt von Männern verhindert, gibt es Stillstand gehalten von Machtstrukturen von Männern und wird der Alltagssexismus als Mittel, als Werkzeug genutzt, welches sich wie ein unsichtbares Netz über wirklich fast alle Lebenssituationen spannt. Kleine Episode zum Abschluss: "Sie müssen schon aufpassen, dass Sie nicht auseinander gehen - das ist doch bei den meisten Frauen über 30 Jahre so. Und wenn man mit denen verheiratet ist, kann man nur noch kotzen." - der Mann, der das gesagt hat, war 63 Jahre alt, fett, Doppelkinn mit vermeintlichen 3-Tage-Bart und Glatze. Auch wenn solche Kriterien nun wahrlich nicht dafür gereichen, um einen Menschen zu beurteilen, ist das genau die Sprache mit denen mann im Alltag meint, Frauen bewerten zu dürfen.

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22.06.2013 7:12

vor 30 Jahren bin ich als 15-jährige überfallen worden. Nicht vergewaltigt, bloß genötigt, mir anzusehen, wie mich einer nicht gehen lässt, sich einen runterholt und mir erklärt, er hätte gerade keine Freundin. Netterweise hat er mich ohne weitere körperliche Gewalt gehen lassen. Da ich nicht vergewaltigt wurde, hat keiner meiner späteren Freunde das sehr ernst genommen. Ich muss dankbar sein, dass mir nichts schlimmeres passiert ist. Ich bin sofort zur Polizei, mit meinen Eltern. Das war zuerst gut, ein Polizist war sehr verständnisvoll und hat mir Mut für mein Handeln gemacht. Eine Polizistin, die mich später befragte, fragte mich, ob ich aufreizend auf dem Fahrrad an dem Typ zuvor vorbei gefahren bin. Noch heute könnte ich kotzen!!! Es hat 15 Jahre gedauert, bis ich allein im Dunkeln nach Hause gekommen bin. 20 Jahre bis ich nicht mehr getriggert wurde. Und immer das Gefühl ein Schwächling zu sein, weil ich dieses Erlebnis nicht einfach abgeschüttelt habe. Mein erster Mann, der sich bei mir befriedigte... Ich fühle mich immer noch hysterisch hier zu schreiben und denke, ich solle mich nicht so anstellen... Aber mir kommen immer noch die Tränen

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22.06.2013 4:57

Als ich vor ein paar Jahren mit einer Freundin und unseren Söhnen in Frankrrich campen war, machte ich npch eonen schönen Spaziergang am Strand vor Sonnenuntergang. Dort waren noch mehr Leute unterwegs aber ein Stück auf dem Rückweg war menschenleer. Plötzlich war dieser Typ hinter mir aus den Dünen herunter gekommen und ich wunderte mich schon, warum er mich nicht überholte, weil er ja schneller unterwegs war als ich. Ich drehte mich also kur um, um die Lage zu checken und schon sprach er mich an und wollte mich in ein Gespräch verwickeln. Er auf französich, ich antwortete ihm ganz bestimmt, dass ich allein sein wollte. Er blieb in etwas grösserem Abstand aber weiter hinter mir. Ich ging straight weiter in Richtung der nächsten Menschengruppe, die aber noch ein ganzes Stück weg war.

Irgendwie hatte ich schon so ein Gefühl, dass der Typ ein Wichser war, und als ich den Kopf kurz umwamdte, sah ich aus den Augenwinkeln, wir er mit offener Hose rumlief und soch gerade ein Kondom überziehen wollte.

Ich weiss nicht mehr, welcher meiner Schutzengel da in mich fuhr, aber ich habe mich umgedreht umd den Kerl
Autstark auf Englisch sowas von niedergemacht, dass er sich völlig verdutzt Richtung Dünen trollte. Ich hatte den totalen Emergieschub und fühlte mich irgendwie "high"danach.

Als ich zurück am Zelt war, erzählte ich es der "Freundin". Das erste, was sie sagte war:"Passiert die sowas öfter?"

Ich war perplex, die Frau ist Psychologin!
Plötzlich war ich nicht mehr das Opfer, was sich erfolgreoch gewehrt hatte, sondern selber Schuld. Die Energie war futsch, ich fühlte mich schmutzig.

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22.06.2013 4:16

Heute habe ich mit meinem Mann eine Doku über die Sicht indischer Männer bzgl. Frauen gesehen. Die chauvi-Antworten á la "Die Männer sind nicht schuld, es sind doch die Mädchen, immer die Mädchen, nur die Mädchen..." haben mich an sich schon aufgewühlt. Als mein Mann dann jedoch allen ernstes sagte, dass er es schon verstehen könne, wenn ein Kerl sich nicht zurückhalten könnte, so wie sich Mädels heutzutage kleideten, fiel ich aus allen Wolken. Er meinte, dass viele Männer halt einfach zu primitiv und retardiert wären, um sich zurückzuhalten und Frauen dementsprechend auch gekleidet sein sollten. Nun dem Tiel mit "primitiv" stimme ich wohl zu, aber sollten dann nicht Männer einen Lendenkorb oder eine Leine tragen, wenn die Gefahr von ihnen ausgeht, anstatt alles auf die Kleidung der Frau zu schieben? Wie kann es sein, dass diser "Die Frau ist schuld"-Gedanke so tief im Denken der Männer verankert ist, dass selbst wenn die Vergewaltigungstat selbst verurteilt wird, immernoch gesagt wird "Aber das Mädel hätt ja schon n bisschen aufpassen können.".

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22.06.2013 1:40

Ca. Mitte der 80er, Mathematikunterricht Mittelstufe an einer kath. Privatschule, der Lehrer (damals auch Rektor der Schule): "Die Jungs stellen sich jetzt mal dumm, die Maedchen bleiben so wie sie sind, wir machen jetzt Mathematik."

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22.06.2013 0:45

Die Tatsache, dass ich bei der Arbeit (Sozialarbeiterin mit vorwiegend männlicher Klientel) angefangen habe, einen fake-Ehering zu tragen, damit ich nicht mehr angemacht werde. Durch den Ehering lassen mich die Männer in Ruhe, weil sie so meinem (fake)-Ehemann Respekt entgegenbringen, nicht mir.
Zum kotzen.

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21.06.2013 23:57

Ich war im Urlaub in London und hab mich vor der Nationalgallerie beim Springbrunnen ausgeruht. Irgendwann kam ein Mann vorbei (ca 20 Jahre älter als ich) und sah mich an. Ich wollte nett sein und hab ihn angelächelt woraufhin er auf mich zukam und mich nach meinem Namen fragte und wo ich denn herkomme [unnötige Herkunftsangabe des Mannes gelöscht]. Danach breitete er seine Arme aus und fragte nach einer Umarmung. Naiv wie ich bin dachte ich, dass es sich hier um eine Art 'free hugs' handelte und willigte ein.
Als ich ihn dann umarmte, merkte ich, wie er seine Hände anstatt auf meinen Rücken auf meinen Hintern legte, also schob ich ihn von mir weg. Daraufhin fragte er mich drei mal nach meiner Handynummer, was ich jedesmal ablehnte.
Dann wollte er noch eine Umarmung, doch ich meinte "nein, das reicht jetzt."
Dann setzte er sich neben mich und fasste immer wieder an meinen Hintern. Irgendwann reichte es mir und ich bat ihn höflich, aufzuhören mich anzufassen, woraufhin er nur mit "nein" antwortete. Dann bin ich aufgestanden und gegangen und ich hab mich schlechter gefuehlt denn je.

Ich habe durch die Situation gelernt, dass es unklug ist, fremde Maenner anzulaecheln. Auch wenn ich es schade finde, aber jetzt weiss ich es besser.

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21.06.2013 17:51

Heute in der Bahn, vier Jugendliche, männlich, unterhalten sich laut über die Frauen, die auf dem Bahnsteig vorbeigehen: "Booaaah, die trägt solche Schuhe, das geht ja gaaaar nicht! Mit Jeans und T-Shirt und dann solche Schuhe! Das kann ´ne Frau doch nicht tragen, das ist ja unmöglich." (Sie selber trugen Jeans und T-Shirt und exakt die kritisierten Schuhe.) Ich: "Wieso, ihr tragt doch genau das gleiche Zeug?" Antwort: "Ja, eben, aber das ist doch ´ne Frau!"

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20.06.2013 23:00

Wenn man im Nachtbus sitzt und den Lebensweisheiten von einem betrunkenen Jugendlichen zuhört, der ja schon im dritten Semester ist und den restlichen Jungs erzählt: "Die Studienzeit ist die beste Zeit eures Lebens! Genießt euer Leben! Fickt jede Fotze die ihr trefft!!!" Das Letztere wurde noch mehrmals laut wiederholt, während in unmittelbarer Nähe Mädchen und auch Jungs saßen und nicht wussten, was sie dagegen machen sollten, außer den Typen eiskalt auszulachen. Der selbe Typ, der in Begleitung seiner Freunde einige Minuten zuvor Richtung Bushaltestelle schlenderte, mich und meine beste Freundin mit dem Blick fixierte und laut sagte: "Ey, die beiden da würde ich gerne ficken!"

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