3. März 2013

Sehr geehrter Herr Bundespräsident,

verblüfft und erschüttert haben wir Ihre jüngsten Äußerungen zur Sexismus-Debatte im SPIEGEL gelesen. Wir suchen das Gespräch mit Ihnen und möchten Ihnen erklären, warum uns Ihre Haltung irritiert und bestürzt.

Zunächst: Die Debatte um das Verhalten Rainer Brüderles kann mit der anschließenden Sexismus-Debatte nicht gleichgesetzt werden. Wer dies tut, reduziert ein strukturelles Problem auf einen Einzelfall. Der Fall Brüderle war lediglich Auslöser für eine überfällige öffentliche Diskussion. Sexismus ist ein Thema, das uns alle betrifft. Für viele Menschen sind diese Erfahrungen Teil ihres Alltags: im Beruf, in der Ausbildung, auf der Straße, im privaten Umfeld oder im öffentlichen Raum. Wer die Debatte in den letzten Wochen aufmerksam verfolgt hat, musste zu der Erkenntnis kommen, dass Sexismus ein gesellschaftliches Thema ist, das unzählige Menschen betrifft. In den europäischen Nachbarländern und weltweit finden ähnliche Debatten statt, die belegen, wie groß und wichtig das Thema für Zusammenleben, Gleichberechtigung und Freiheit ist.

Wir erwarten von einem Bundespräsidenten, dass er reflektiert zu gesellschaftlichen Debatten Position bezieht und sich umfassend mit ihnen auseinandersetzt. Wir vermissen in Ihren Äußerungen vor allem Feingefühl und Respekt gegenüber all den Frauen, die sexistische Erfahrungen gemacht haben. Statt auf die Inhalte der Diskussionen einzugehen, die wiederholt von vielen Menschen differenziert diskutiert wurden, sprechen Sie davon, dass Sie eine „gravierende, flächendeckende Fehlhaltung von Männern gegenüber Frauen [...] hierzulande nicht erkennen“ können. Von solch einer flächendeckenden Fehlhaltung haben insbesondere die Unterstützer_innen des #Aufschrei nie gesprochen. Stattdessen wurde immer wieder darauf hingewiesen, dass es nicht um eine sog. „Kollektivschuld“ der Männer geht. Doch die Masse der Einzelerlebnisse verdeutlicht, dass es sich bei Sexismus und sexuellen Übergriffen um ein kollektives Phänomen handelt, das strukturell begünstigt wird. Häufig geschehen Übergriffe und Sexismen in Machtstrukturen; Machtpositionen und Abhängigkeiten werden ausgenutzt. Die im Zuge des #Aufschrei zusammengetragenen Alltagserfahrungen werden untermauert von wissenschaftlichen Belegen: So zeigt die Studie „Lebenssituation, Sicherheit und Gesundheit von Frauen“ im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), dass 58 Prozent aller befragten Frauen bereits Situationen sexueller Belästigung erlebt haben. Durch den #Aufschrei und die anschließende Debatte sind diese anonymen Statistiken nun zu konkreten Geschichten geworden. Das sollte uns alle traurig stimmen, aber auch dazu bewegen, aktiv zu werden. Jede einzelne Person, aber auch die Politik, ist hier in der Verantwortung, gesellschaftlich etwas zu bewegen. Denn Sie haben ganz Recht: Ein Miteinander ohne Engagement funktioniert nicht. Genau das war der Grund für den #Aufschrei. 

Die Debatte als „hochgejazzt“ und von den Medien gehypt zu bezeichnen, wird ihr nicht nur nicht gerecht, es tritt sie mit Füßen. Ihr Urteil widerspricht Ihrem Wunsch nach mehr politischem Engagement von Bürger_innen. Statt auf die Probleme der hier lebenden Menschen einzugehen, verweisen Sie auf Konflikte in Mali. Sie nehmen hier einen Vergleich vor, den keine von uns ziehen wollte und lenken ab. In einem Punkt haben Sie allerdings Recht: Wir vergeuden in Deutschland tagelang unsere Zeit, um über Äußerungen eines einzelnen Politikers zu diskutieren. Dies ist jedoch symptomatisch und trifft somit genau Ihr Anliegen: Nur gemeinsam und vor allem durch Multiplikator_innen wie Sie können wir die Debatte weg von Einzelpersonen hin zum Kernthema lenken. Viele Bürger_innen haben über ihre Geschichten und ihr Engagement die Wichtigkeit der Debatte bewiesen, auch Politiker_innen haben dazu aufgefordert, das Thema ernst zu nehmen. Diese Ernsthaftigkeit vermissen wir bei Ihnen.

Durch die Verwendung des Wortes „Tugendfuror“ bringen Sie erniedrigende, verletzende oder traumatisierende Erlebnisse sowie das Anliegen, diese Erfahrungen endlich sichtbar zu machen, in Verbindung mit dem Begriff „Furie“. Dieser Begriff wird ähnlich wie „Hysterie“ abwertend verwendet, um die Wut von Frauen lächerlich zu machen und als Überemotionalität zu deklassieren. Damit bedienen Sie jahrhundertealte Stereotype über Frauen – Stereotype, die sexistische Strukturen aufrecht erhalten und Geschlechtergerechtigkeit im Weg stehen. Die Unterstützer_innen des #Aufschrei pochen nicht auf verstaubte Tugenden. Das Gegenteil ist der Fall: Wir wünschen uns moderne Rollenbilder und einen Umgang der Geschlechter miteinander, der Gleichberechtigung anerkennt. Für uns bedeutet das, dass wir uns alle frei bewegen können, ohne Gefahr zu laufen, belästigt oder geringgeschätzt zu werden oder Gewalt zu erfahren. Der Begriff „Tugend“ passt vielleicht in die Zeit von Emilia Galotti, in der Frauen noch von ihren Vätern und Ehemännern bestimmt wurden, aber ganz sicher nicht in diese emanzipatorische Bewegung. Zu den weiblichen Tugenden gehörte unter anderem, demütig den Kopf zu senken, keine eigene Meinung zu vertreten und bis zur Ehe „jungfräulich“ zu bleiben. Dieses Frauenbild muss der Vergangenheit angehören.

Wir wünschen uns Respekt für die Gefühle und Erfahrungen Betroffener und auch für die Arbeit der Menschen, die sich für Geschlechtergerechtigkeit engagieren. Viele Frauen haben lange geschwiegen und sich erst jetzt getraut, ihre Erfahrungen zu teilen. Die Heftigkeit entsteht aus der Masse an Erfahrungen, die hier sichtbar geworden ist. Genau deswegen müssen sie ernstgenommen werden. An dieser Stelle ist es mehr denn je angebracht, ihnen zuzuhören und solidarisch zu sein. Auch das ist eine Form von Freiheit - die Freiheit, offen über Erlebnisse sprechen zu können. Nicht angebracht ist es hingegen, diese Erfahrungen öffentlich abzuwerten und den Mut dieser Menschen klein zu machen.

Dass gerade Sie als Bundespräsident und großer Verfechter der Freiheit sich von dieser wichtigen Debatte abgrenzen und sie nicht als wichtiges Thema begreifen, macht uns große Sorgen. Es geht hier nicht um eine „Frauenfrage“, sondern um eine Frage der Geschlechtergerechtigkeit, die in der Verfassung verankert ist. Geschlechtergerechtigkeit kann nur dann gelingen, wenn alle dazu beitragen und Verantwortung übernehmen – „diesen  Prozess sollte die ganze Gesellschaft vollziehen“, wie Sie so schön sagten.  Nutzen Sie die Woche vor dem Internationalen Frauentag, um den hier lebenden Frauen den Rücken zu stärken. Helfen Sie, diese Gesellschaft zu verändern, damit alle Menschen in Freiheit und Würde leben können.

Wir haben Ihnen zu Ihrer Information einen wissenschaftlichen Kommentar von Mitarbeiter_innen der Fakultät für Psychologie der Universität Bielefeld, sowie ausgewählte persönliche Erfahrungsberichte angehängt. Reden Sie mit Frauen in Ihrem Umfeld, laden Sie zu Gesprächen ein. Lesen Sie die Geschichten, die auf Twitter unter #Aufschrei und auf Alltagssexismus.de beschrieben werden. Lesen Sie, hören Sie zu und sagen Sie dann noch einmal, es handele sich hier lediglich um einen nicht ernst zu nehmenden „Tugendfuror“.

Wir möchten den Brief gerne mit einem Zitat von Ihnen schließen: „Wir müssten gemeinsam darauf achten, dass wir Verantwortung wirklich ernst nehmen, dass wir uns korrigieren, wenn etwas nicht klappt.“ In diesem Sinne: Über eine Antwort freuen wir uns!

Mit freundlichen Grüßen




Die Unterschriftenliste ist inzwischen geschlossen. Wir danken allen Unterstützer_innen.

2524 weitere Unterstützer_innen
Torben
5.07.2013

Marina Spiegelstrich (aus Berlin)
9.06.2013

Julia (aus Müller)
7.06.2013

damitsichwasändert
2.06.2013

Lisa Schumacher (aus Wuppertal)
30.05.2013

Sandra Krüger (aus Ritterhude)
29.05.2013

Weil dieses Thema alle angeht und ich die Schlechterstellung tagtäglich zu spüren bekomme.

Michaela Kloos
27.05.2013

Ponke (aus Berlin)
22.05.2013

Weil mir mit diesem Brief aus dem Herzen gesprochen wurde.

Michaela Werner (aus Friedrichshafen)
22.05.2013

Charlotte Zimmermann
18.05.2013

volker (aus haan)
5.05.2013

Es muss endlich zu einem respektvollen "brüderl(e)-ichen" Diskurs kommen, ohne Anzüglichkeiten. Denn das wollen wir Männer in umgekehrter Rolle doch wohl auch nicht! Oder?

Joyce
2.05.2013

Jonas Lindt (aus Berlin)
29.04.2013

Luisa Scherer (aus Aschaffenburg)
28.04.2013

Steven Bauer
28.04.2013

Antje Stankowski (aus Scharnebeck)
28.04.2013

Marion schönfeldinger (aus oberwart)
21.04.2013

Heike Greb
20.04.2013

Regina Schröder
20.04.2013

Johanna Z. (aus Münster)
18.04.2013

Claudia Walter (aus Bellenberg)
18.04.2013

Jule
18.04.2013

Sexismus ist menschenverachtend !

Christoph Appel (aus Döbeln / Sachsen)
17.04.2013

Weil ich diese Entwicklung begrüsse, da ich den Umbau der Gesellschaft (in Deutschland) von den Frauen ausgehend sehe. Um dem Ganzen ein Fundament zu geben wird zugleich peu a peu die Wirtschaft umgebaut werden müssen, indem die Grundwerte in den Betrieben verankert werden. Eine Idee wie dieses geschehen kann existiert und wird bereits diskutiert zwecks Umsetzung :-)

Katrin Wolf (aus Hamburg/Berlin)
16.04.2013

Es bewegt sich wieder was in Deutschland. Das unterstütze ich gern. Gefallen lassen ist vorbei.

Julia (aus Regensburg)
14.04.2013

Denise (aus (Münster))
14.04.2013

Elisabeth (aus Berlin)
14.04.2013

Katharina Noske (aus Berlin)
13.04.2013

Jennie (aus Berlin)
12.04.2013

Sylvia K.
12.04.2013

Ein Leben in diesem Kontext macht traurig, müde, verletzlich, mürbe, feige, ratlos, depressiv, rastlos....wahnsinnig und ist erbärmlich.

Sybill
12.04.2013

Weil Sexismus alltäglich und flächendeckend vorkommt. Ein Leben in diesem Kontext macht traurig, mürbe, schwach, ängstlich, mutlos, ratlos, feige, wütend, depressiv, wahnsinnig, rastlos, grübelnd.....und ist in gewisser Weise erbärmlich!

Anna
11.04.2013

Meli
11.04.2013

Weil sich endlich etwas ändern muss und ich das noch erleben will.
Weil es JETZT Zeit dazu ist und man nicht immer den gleichen Fehler machen darf.
Weil es diesmal nicht wieder vergessen, unter den Teppich gekehrt, verharmlost und ignoriert werden darf.
Denn:
Man wird nicht als Frau geboren, man wird dazu gemacht. -Simone de Beauvoir

Keine Ausreden mehr.

Frederike (aus Gießen)
8.04.2013

Weil es nötig ist.

Iris Kranza (aus Neumünster)
7.04.2013

Weil es um meine Würde geht, und um die sovieler anderer Menschen! Weil es so viele sind, die unter Alltagssexismus leiden. Und es sind nicht nur Frauen, Herr Brüderle!

Jules
7.04.2013

Heike Emde (aus Memmingen)
4.04.2013

Florian
3.04.2013

Weil meine Töchter nichts von den Dingen, die her auf der Seite gepostet wurden, erleben sollen

Margit
3.04.2013

Weil Sexismus alltäglich und flächendeckend vorkommt.
Sexismus ist eine gesellschaftliche Struktur (nach Prof. Sabisch)
Das sollte Ihnen, Herr Gauck, zu denken geben.

Pia
2.04.2013

Maria Bergmann
2.04.2013

Laura Marie (aus Aschaffenburg)
1.04.2013

Roland
31.03.2013

Weil Altes Denken die menschen Unterdrückt und zu Sklaven macht. Leider ist neues Denken nur von der Wissenschaft zu erwarten etwa Gehirnforschung und wie wir zusammen Leben und glücklich sein könnten.

Ramona Löbke (aus Hamburg)
28.03.2013

Regina Siebert (aus Kassel)
26.03.2013

Miriam Merz (aus Bern)
26.03.2013

Weil diese Debatte überfällig ist und uns alle etwas angeht, selbst wenn man nicht direkt betroffen ist oder war. Es kann nicht sein, dass wir im Jahr 2013 immer noch solche Dinge diskutieren müssen und trotzdem ist es so.

Kristina Henneberg (aus Osnabrück)
26.03.2013

Weil meine Kinder es mal besser haben sollen!

Regina Popihn (aus Bottrop)
25.03.2013

Hannelore Fleischmann (aus Schleiz)
25.03.2013

Andrea Kämpf (aus Berlin)
23.03.2013

Weil Menschenrechte nicht nur Freiheitsrechte sind, sondern auch
- Gleichheitsrechte
- Abwehrrechte

Thalia Rica Peter
22.03.2013

Heidemarie Grobe (aus Reinbek)
22.03.2013

weil Sexismus - offen oder verdeckt - jegliche positive Entwicklung in der Frauen-Männer-Beuiehung verhindert

Karoline Schneider
21.03.2013

Nadine Maaß (aus Monheim)
21.03.2013

Sowohl im Alltag als auch in besonderen Situationen begegnet uns allen noch heute der Sexismus, der Frauen und Männer jeden Alters betrifft und ich werde dazu nicht mehr schweigen.

Anita Kanitz (aus Stuttgart)
21.03.2013

Ich war und bin beruflich, schulisch und privat in vielen Situationen männlichem Sexismus der schlimmsten Sorte ausgesetzt gewesen, in meiner Jugend habe ich aus dem Grunde mehrfach die Arbeitsstellen gewechselt, privat wurde ich für meine Gegenwehr in bestimmten Situationen angefeindet, gestalkt, viele Freundinnen und Bekannte, eigentlich alle sind davon betroffen und schweigen, weil sie nicht noch mehr in die Ziellinie geraten wollen, bis zu dieser Aktion war das Ganze ein absolutes Tabuthema. Kolleginnen, Betriebsrätinnen, Klassenkameradinnen rieten mir, mich nicht zu wehren, das würde alles noch schlimmer machen. In der Tat, das war auch so, trotzdem ist wehren besser wie aufgeben. Für sexistische Aktionen werden nicht die weniger selbstbewußten Frauen und Mädchen herausgesucht, sondern gezielt selbstbewußte Frauen und Mädchen, um sie klein und demütig zu halten. Das muß aufhören und Männer müssen endlich auf Augenhöhe mit uns umgehen, schließlich bekommen wir die Kinder, ziehen sie meistens alleine auf und leisten den größtenTeil der Arbeit in der Gesellschaft, so gebührt uns als Frauen auch der nötige Respekt und unseren Töchtern und Enkelinnen ein besseres und freieres Leben, wie wir es bisher hatten!

Ariane Weissauer
20.03.2013

Wie kann sich ein alter EliteMann anmassen, die erlebte Realität tausender Frauen einfach abzukanzeln?

heike minning
19.03.2013

Barbara Credner (aus Nidderau)
19.03.2013

Es ist lange überfällig über Sexismus öffentlich zu diskutieren. Es ist ein Instrument der Macht, welches noch immer genutzt wird.

Mirjam Sidler
19.03.2013

Patrick Kerlin (aus Leipzig)
18.03.2013

Patrick Stefan (aus Berlin)
18.03.2013

Sexismus ist leider noch Alltag in unserem Land. Als Bundespräsident sollte man das Erkennen und dementsprechend handeln!

Sophie Spieler (aus Dresden)
18.03.2013

Angela Ladwig (aus Berlin)
18.03.2013

Grischa Jacob (aus Bochum)
18.03.2013

Martina Kürbitz (aus Berlin)
18.03.2013

Holger S.
18.03.2013

weil es wichtig ist

Immanuel Thoms (aus Berlin)
17.03.2013

Weil es dringend notwendig und das Thema schon längst überfällig ist.

Helmuth Justin (aus Ingolstadt)
17.03.2013

so geht es nicht, Herr Bundespräsident!

Manuela S. (aus Alzenau)
17.03.2013

Lucia Sievi
17.03.2013

Stefan Baguette
17.03.2013

Katharina Jung (aus Dresden)
17.03.2013

Isabell M. (aus Tübingen)
16.03.2013

Johanna Romberg (aus Salzhausen)
16.03.2013

Weil ihr Recht habt.

Gabriele-Rose Knorr (aus Köln)
16.03.2013

Weil es an der Zeit ist, keinerlei Verharmlosung von abwertendem Verhalten gegen Frauen zu dulden.

Barbara Frerk (aus Köln)
16.03.2013

Weil ich die Hoffnung nicht aufgebe, daß sich nicht nur im verbalen Ausdruck, sondern im Denken was ändern könnte.

Verena Wagner (aus Regensburg)
16.03.2013

Ich bin schockiert, dass ich eine solche Bagatellisierung ausgerechnet von einem amtierenden Bundespräsidenten ertragen muss, den ich bisher als einen sehr reflektierten Menschen wahrgenommen hatte. Hatte.

Tabandeh
16.03.2013

wie schön für Sie, Herr BP, daß sie nie als junge Frau ständige sexistische Anmache erlebt haben

Claudine Schulz
15.03.2013

Ich finde es gut, dass wir uns hier mal gemeinsam wehren und nicht immer nur einzeln wehren müssen. Tatsächlich halten wir viel aus, aber die Chance etwas zu verändern, sollten wir auch nicht vergehen lassen.

A. Lopez (aus Ulm)
15.03.2013

Smaro Poupoules (aus Bayern)
15.03.2013

Wir dürfen uns keinen Maulkorb verpassen lassen!

Katharine Müller (aus Schwerin)
15.03.2013

Sabrina Humpert (aus Essen)
15.03.2013

Vor ein paar Tagen erst eine übergriffige Situation erlebt. Mein Weg ging zur Polizei und weg vom Täter. Es ist kein Tugendfuror, sondern mein Recht und meine Pflicht, meinen Körper und meine Seele zu schützen und Straftaten zur Anzeige zu bringen.

B. Grass (aus 86150)
15.03.2013

Rabia Kilicarslan (aus Köln)
14.03.2013

Anita Heiliger (aus München)
14.03.2013

weil es notwendig und endlich wieder möglich ist, das Thema öffentlich zu machen

Dagmar Tönnes (aus Salzwedel)
14.03.2013

Brigitta Timm (aus Riede)
14.03.2013

Lena Twardowski
14.03.2013

Anne Levy
13.03.2013

Claudia Tobian
13.03.2013

Lydia Lango
13.03.2013

Dahi (aus Ludwigshafen)
13.03.2013

Alec Goodall (aus Aachen)
13.03.2013

Anna Rahr (aus Rostock)
13.03.2013

Renate Hellwig (aus Hannover)
13.03.2013

Marjolijn Weber
13.03.2013

Dietzsch, Gusti (aus Gera / Thüringen)
13.03.2013

Michaela K. (aus München)
12.03.2013

Weil ich erwarte dass unser Bundespräsident , dieses ernste Thema nicht als Altherrenwitz degradiert. Unternehmen sie endlich was , und gehen als Beispiel voran,und hören sie als Mann auf zu besätigen wie lächerlich das ganze sei.

Hildegard Gramatzki (aus Berlin)
12.03.2013

... denn sie wissen nicht, was sie tun ...
Ist Herr Gauck so wenig refektiert, dass er durch seine "Bewertung" der Sexismusdebatte zum nächsten (berechtigten) Aufschrei beiträgt ... Einmal Brüderle! hat halt nicht gereicht!

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